Im September 2016 kamen 298.002 Personenkraftwagen (Pkw) zur Neuzulassung und damit +9,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die gewerblichen Zulassungen stiegen um +3,9 Prozent auf 65,5 Prozent an. 34,4 Prozent der neuen Pkw wurden auf private Halter zugelassen (+21,6 %). Nach Abschluss des dritten Quartals 2016 erreichten die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland mit 2.555.783 Einheiten ein Plus von +6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Für die deutschen Marken zeigte sich der Neuzulassungsmarkt im Vergleich zum Vorjahresmonat ausnahmslos positiv. Zweistellige Zuwachsrate erzielten die deutschen Marken Mini (+35,3 %), Mercedes (+26,0 %), Ford (+18,5) und Smart (+16,8 %). VW wies mit einer Steigerung um +1,7 Prozent wiederholt den größten Anteil an den Neuzulassungen auf (19,5 %).

Bei den Importeuren zeigten Tesla (+183,5 %), Alfa Romeo (+130,5 %) und Lexus (+74,6 %) die größten Aufwärtsbewegungen. Zweistellige Verluste zeigten sich hingegen bei den Fabrikaten der Marke Hyundai (-21,5 %), DS (-18,8 %) und Subaru (-11,5 %). Skoda nahm mit 5,9 Prozent den größten Neuzulassungsanteil ein.

Fahrzeuge der Kompaktklasse (25,2 % / -4,1 %) dominierten auch im September die Neuzulassungen, gefolgt von Kleinwagen (14,7 % / +10,3 %), jeweils 13,3 Prozent entfielen auf die Mittelklassewagen (+6,4 %) und die SUVs (+34,6 %). Wohnmobile erreichten einen Anteil von 0,6 Prozent (+55,2 %). Auch die anderen Segmente lagen im Plus. Die Sportwagen lagen im September um -20,1 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen 7.678 Elektro-Pkw erstmals zugelassen. Mit 1.641 Elektrofahrzeugen und damit einem Plus von +76,6 Prozent erreichten Pkw mit diesem alternativen Antrieb im Berichtsmonat einen Anteil von 0,6 Prozent am Neuzulassungsgeschehen.

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt