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Webasto SE

Webasto – Fortschritt aus Tradition

Webasto mit Sitz in Stockdorf bei München befindet sich seit Gründung 1901 in Familienbesitz und setzt seitdem mit neuen Entwicklungen immer wieder technologische Standards.

Das Unternehmen, das seit über 75 Jahren Produkte für den Automotive-Bereich entwickelt, vertreibt und produziert, gehört heute zu den 100 größten Zulieferern der Automobilindustrie weltweit und zu den Top 15 der deutschen Zulieferindustrie. Die Gruppe erwartet für 2012 einen Umsatz von 2,4 Mrd. Euro und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter.

Seit Juli 2012 hat die Gruppe eine neue Unternehmensstruktur. Die Webasto AG wurde in eine europäische Aktiengesellschaft (SE) überführt. Gleichzeitig wurden die beiden Unternehmensbereiche für Dach- und Thermo-Systeme in rechtlich selbständige Unternehmen ausgegliedert, ebenfalls in der Rechtsform der europäischen Aktiengesellschaft (SE): Die Webasto Roof & Components SE verantwortet das Dach- und Cabriodachgeschäft, die Webasto Thermo & Comfort SE das Geschäft für Heiz-, Kühl- und Lüftungssysteme.

Weltweit vertreten

Das Unternehmen unterhält mehr als 50 Standorte weltweit – davon mehr als 30 Produktionsstandorte. In Deutschland hat Webasto Werke für Dach-Systeme in Utting am Ammersee und in Schierling bei Regensburg. In Neubrandenburg befindet sich das weltweit größte Werk für Thermo-Systeme. Die Cabriodach-Geschäftseinheit, Webasto-Edscha, fertigt in Deutschland an den Standorten Hengersberg und Regensburg.

Den ersten internationalen Standort gründete Webasto 1974 in den USA in der Nähe von Detroit. 1978 wurde in Japan (Hiroshima) die erste asiatische Landesgesellschaft mit Produktion eröffnet. In Korea ist Webasto seit 1988 über das Joint Venture Webasto Donghee tätig. Im Wachstumsmarkt China ist der Marktführer für Dachsysteme bereits seit 2001 aktiv – inzwischen mit sechs Werken, drei bis vier weitere werden bis Ende 2013 hinzukommen. Die europäischen Werke befinden sich in Frankreich, Italien, Großbritannien, Rumänien, der Slowakei, den Niederlanden und Portugal.

Erstausrüstung & Endkundengeschäft

Die Kernkompetenzen von Webasto umfassen die Entwicklung und Produktion kompletter Dach- und Cabriodach-Systeme für Pkw sowie Heiz-, Kühl- und Lüftungssysteme für Pkw, Nutz-, Spezial- und Schienenfahrzeuge, Reisemobile sowie Boote. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Standheizungen und Schiebedächer zur Nachrüstung auch für Endkunden an. Das Know-how aus der Automobilindustrie wird dabei gezielt auf andere Fahrzeugarten übertragen. Ein Beispiel sind die beweglichen Dachsysteme für Boote.

Innovations- und Technologieführerschaft

Auch bei automobilen Dachsystemen setzt Webasto immer wieder Maßstäbe. So erweiterte das Unternehmen ab 2000 sein Produktportfolio um einen weiteren Geschäftsbereich und etablierte sich auch als Zulieferer für Cabriodachsysteme. Webasto produziert beispielsweise das erste fünfteilige Retractable Hardtop (Stahlklappdach) mit integriertem Glasschiebedach für den VW Eos.

Auch beim Einsatz neuer Werkstoffe nimmt Webasto eine führende Position ein. Seit 2003 hat das Unternehmen ein eigenes Kunststoff-Kompetenzzentrum in Schierling bei Regensburg aufgebaut. Dort werden seit 2007 innovative Dachelemente aus Polycarbonat gefertigt. Im Oktober 2009 hat Webasto die zweite Produktionslinie für Komponenten aus Polycarbonat in Betrieb genommen und unterstreicht damit seine Entschlossenheit zur Technologieführerschaft auf diesem Gebiet. Denn eine der größten Herausforderungen der Automobilindustrie ist derzeit die Senkung des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen. Aus diesem Grund werden das Thema Leichtbau und der Einsatz von Werkstoffen wie Polycarbonat immer wichtiger.

Im Oktober 2010 hat Webasto mit Thermo Top Evo die nächste Generation von Standheizungen für Pkw präsentiert. Die neuen Heizsysteme sind die leichtesten Geräte ihrer Klasse, deutlich leichter als ihre Vorgänger und verbrauchen sehr wenig Kraftstoff.

Wachstum durch Akquistion

Im Januar 2010 wurde das von der Edscha AG übernommene Cabriodach-Geschäft mit dem Cabriodach-Bereich von Webasto zur Geschäftseinheit Webasto-Edscha zusammengeführt. Zusätzlich konnte im August 2010 das Cabriodach-Geschäft von Karmann Nordamerika mit Standorten in den USA und Mexiko übernommen werden.

Im April 2012 hat Webasto von Delphi Italia Automotive Systems S.r.l. die Geschäftsanteile an Diavia S.r.l. übernommen. Das Produktportfolio von Diavia umfasst Klimatisierungssysteme für Mini- und Midibusse, Ambulanz- und Off-Road-Fahrzeuge. Mit dieser Übernahme hat der Unternehmensbereich Thermo & Comfort sein Produktportfolio für maßgeschneiderte Heiz- und Kühlsysteme aus einer Hand deutlich ausgebaut.

Wie alles begann

Warum heißt Webasto eigentlich Webasto? Die Idee kam Firmengründer Wilhelm Baier Senior im Jahre 1908, als seine Fabrik für Stanzteile, Drahtbügel und Haushaltsgeräte von Esslingen nach Stockdorf umzog. Der Name entstand aus den Initialen Wilhelm Baier, Stockdorf.

Der Umzug nach Bayern wiederum erfolgte aufgrund des ersten Booms der Fahrradindustrie Anfang des vergangenen Jahrhunderts und der notwendigen Nähe zu den Kunden. Webasto konzentrierte sich zunehmend auf Zubehörteile wie Felgen, Schutzbleche oder Kettenschützer und viele der Kunden waren seinerzeit in Italien angesiedelt. Als in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts das Automobil endgültig seinen weltweiten Siegeszug antrat, wurde Webasto zum Automobilzulieferer.

Der Startschuss fiel 1932: Wilhelm Baier konstruierte das erste Auto-Faltdach, das mit wenigen Handgriffen geöffnet oder geschlossen werden konnte. Nur drei Jahre später entwarf er eine sogenannte “Auto-Frischluftheizung” für wassergekühlte Maschinen. Sie wurde später unter dem Namen “Flüstertüte” bekannt.

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