22.10.2018, 16 Uhr c.t.
Gebäude 135, Vortragsraum, EG
Münchener Straße 20
82234 Weßling

Dr. Thomas Walter
Geoforschungszentrum Potsdam

Die Anzahl der aktiven Vulkane und der Eruptionen auf der Erde ist einigermaßen konstant.
Aufgrund stetig zunehmender Besiedelung vulkanisch aktiver Bereiche, und aufgrund der zunehmenden Verwundbarkeit der Gesellschaft (Flugverkehr, Vernetzung, erneuerbare Energien, etc.) stellt sich einmal mehr die Frage wie Vulkangefahren überwacht werden können.

Neue Sensoren, Seismologie, Deformation, Gas und thermische Emissionen, erlauben die Aktivität von Vulkanen in hoher Auflösung zu erfassen. Erstmals sind damit Einblicke in die schwer zugänglichen Kraterbereiche möglich, und Prozesse der Massenbewegungen werden quantifizierbar. Dabei zeigt sich allerdings, dass der Weg zu einem globalen Vulkanmonitoring verschiedene Parameter und Messsysteme integrieren muss, da Vulkangefahren äußerst unterschiedlicher Natur sein können. In diesem Vortrag werden Prozesse an Vulkanen zusammengefasst, und neuere Ergebnisse aus der Fernerkundung und aus bodengestützten Verfahren verglichen, um schließlich eine Vision einer globalen Überwachung von Vulkanen zu diskutieren.

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
German Aerospace Center

Standort Oberpfaffenhofen
Münchener Straße 20
82234 Weßling

Dr. Jutta Graf
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