Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne geben wir Ihnen die nachfolgenden aktuellen Entwicklungen weiter:

KfW-Schnellkredit 2020

Die Bundesregierung hat ihre Corona-Hilfen für den Mittelstand ausgeweitet. Gerne geben wir Ihnen die bereits bekannten Details weiter:

„Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern sollen schneller an Darlehen kommen, in dem die staatseigene KfW-Bankengruppe zu 100 % das Haftungsrisiko übernimmt. Das Programm könne schon am Donnerstag, 09. April 2020 an den Start gehen. Die Hausbank garantiert im Gegenzug zur Haftungsfreistellung” den Verzicht auf jede Form und jeden Umfang von Besicherung. Auch auf eine eigene Risikoprüfung kann sie verzichten. Die KfW-Schnellkredite sollen allein anhand vergangenheitsbezogener Daten und ohne Zukunftsprognose vergeben werden können. Hausbanken müssen nur noch Mitarbeiterzahl und Umsatz checken und prüfen, ob ein Unternehmen 2019 oder im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre einen Gewinn gemacht hat. Das soll reichen, dass auch die KfW ohne Kreditrisikoprüfung das Darlehen schnell ausreicht.

Das Kreditvolumen pro Unternehmen liegt dann bei bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019 beziehungsweise bei maximal 500.000 € für Unternehmen mit 11 bis 49 Mitarbeitern. Für Unternehmen mit mehr Mitarbeitern beträgt die maximale Kreditsumme bei 800.000 €. Voraussetzung ist aber, dass das Unternehmen “geordnete wirtschaftliche Verhältnisse zum 31.12.2019 aufgewiesen” hat, dies auch versichert und seit Anfang 2019 am Markt ist. Der Zins für den Schnell-Kredit liegt laut Eckpunktepapier bei 3 Prozent. Die Laufzeit bei maximal 10 Jahren, wobei 2 Jahre tilgungsfrei sind. Der Schnellkredit nicht mit andren KfW-Krediten gleichzeitig beantragt werden und auch nicht mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds kombiniert werden.“

Presseerklärung Zukunftsfonds für Start-ups
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200401-sart-ups-bekommen-2-milliarden-euro.html

Möglichkeit der Arbeitnehmerüberlassung zur Vermeidung von Kurzarbeit

Viele Unternehmen haben aktuell nicht ausgelastetes Personal und beantragen Kurzarbeit, während andere Unternehmen einen gestiegenen Personalbedarf verzeichnen – hier kann die Arbeitnehmerüberlassung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eventuell Kurzarbeit vermeiden oder reduzieren. Finden Sie hierzu bitte das Infoblatt der Bundesagentur für Arbeit.