Lebenshilfe Starnberg
feiert 50-jähiges Jubiläum

Im Januar 1971 teilte das Spastikerzentrum München der Ärztin Barbara Eberhard mit, dass es ihre von Geburt an spastisch gelähmte Tochter aufgrund der Schwere ihrer Behinderung nicht mehr weiter betreuen werde. Daraufhin handelte Sie und gründete mit Hilfe weiterer Eltern, Ärzten und Psychologen genau heute vor 50 Jahren die Starnberger Lebenshilfe für geistige und körperliche Behinderung.

Bis ins Jahr 1977 leitete Barbara Eberhard die Lebenshilfe. In den darauf folgenden Jahrzehnten gründete die Lebenshilfe zahlreiche weitere Einrichtungen im Landkreis. Ziel dabei war, jederzeit die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen bestmöglich zu bedienen. So entstanden unter anderem Wohnheime für Erwachsene, Heilpädagogische Kindergärten und Horte sowie eine Elternberatung.

Mitlerweile ist die Lebenshilfe zu einem mittelständischen Unternehmen mit 17 Einrichtungen und 300 Mitarbeitern angewachsen. Auch in Zukunft will der Verein die individuelle Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und ausbauen. Das neueste Projekt ist ein Mehrfamilienhaus in Tutzing, in dem acht Menschen mit Behinderung gemeinsam leben sollen. Zudem steht die Inklusion von behinderten Kinden und Jugendlichen in Mittelschulen im Fokus.

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